13.11.2014: Herbsttagung des Backzutatenverbandes e.V.


13.11.2014: Herbsttagung des Backzutatenverbandes e.V.


„datenlink.info“: Einigung mit der BÄKO Süd erzielt
Projekt zum elektronischen Austausch von Spezifikationsdaten in Kürze laufbereit

Berlin, 13.11.2014. Nicht nur das Ambiente der diesjährigen Außerordentlichen Mitgliederversammlung des Backzutatenverbandes e.V. in der Auferstehungskirche in Berlin-Friedrichshain war vielversprechend, auch das, was der 1. Vorsitzende, Herr Dr. Detlev Krüger, seinen Mitgliedern verkündete, war von zukunftsweisender Bedeutung für die Branche: Die letzte noch offene Frage hinsichtlich der Anbindung des Internet-basierten Datenportals „datenlink.info“ an die in Zusammenarbeit mit der BÄKO-ZENTRALE NORD eG und der GS1/1WorldSync GmbH entwickelte Daten-Plattform betraf die finanzielle Beteiligung der Zulieferindustrie. Sie konnte jetzt einvernehmlich einer für alle Parteien akzeptablen Lösung zugeführt werden. Somit steht der Implementierung des gemeinsam von Zulieferindustrie und Fachgroßhandel betriebenen Datensystems zum elektronischen Austausch von Spezifikationen nichts mehr im Wege.

Wie von der 1WorldSync GmbH zugesichert wurde, werden die technischen Rahmenbedingungen und Voraussetzungen für die Lauffähigkeit der Systeme in Kürze gegeben sein. Herr Dr. Krüger dankte in diesem Zusammenhang dem Geschäftsführer des Verbandes, Herrn RA Christof Crone, und den beiden Vorstandsmitgliedern Herrn Thomas Krupp (IREKS GmbH) und Herrn Thomas Tanck (CSM Deutschland GmbH) für das erfolgreiche, fast zweijährige Engagement zur Realisierung des elektronischen Datentransfers.

Richtungsweisend für die Branche waren auch die Themen der Referenten im Rahmen der Vortragsveranstaltung, die nach der Mitgliederversammlung stattfand. Herr Prof. Dr. Ulrich Nöhle (Interim- und Krisenmanagement) sorgte für Denkanstöße und lebhafte Diskussionen mit seinem Vortrag „Lebensmittelskandale ohne Ende – Ursachen und Handlungsoptionen“. Herr Prof. Dr. Klaus-Dieter Jany (Wadi-International University Syrien) zeigte die neuen Implikationen für die gewerbliche Anwendung von Lebensmittelenzymen auf, und RA Helmut Martell informierte die Teilnehmer und Gäste über die zurzeit noch offenen Fragen zur zukünftigen Kennzeichnung von Allergenen bei nicht vorverpackten Backwaren. „Eine gelungene Veranstaltung!“ – so Herr Dr. Krüger – „Viele Fragen haben wir lösen können, aber die Herausforderungen für unsere Branche wachsen weiter!“

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